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04 Religiosität
veröffentlicht in YouTube am 3. April 2013


 

Viele Millionen Jahre lang lebten Vormenschen und Menschen in Horden, bis zum Beginn des Ackerbaus, als sich Städte und Staaten bildeten und aus Horden Völker wurden. In der Menschenhorde war es lebenswichtig, dass man zusammenhielt, sich aufeinander verlassen konnte, sich gegenseitig vertraute. Dadurch entstand eine Solidargemeinschaft mit starker emotionaler Bindung. Medizinmänner und Schamanen beschworen diese Bindung, beschworen Geister und Dämonen für das Gelingen der Jagd, für die Fruchtbarkeit und für die Erklärung sonst unerklärlicher Vorgänge.

Das ist der Ursprung unserer Religiosität.

Nach dem Beginn des Ackerbaus wurden aus Geistern Götter und aus Schamanen Priester. Aber unsere Religiosität, die in der Hordenzeit entstand, prägt uns noch heute und bewirkt unsere Sehnsucht nach Geborgenheit in der Gemeinschaft und die Anbetung übersinnlicher Wesen. In der Hordenzeit waren Religionen erfolgreich, weil sie den Zusammenhalt der Horde förderten. Heute, in der globalen Welt, können sie zwar das religiöse Bedürfnis befriedigen, sind sonst aber eher hinderlich, weil sie sich gegenseitig ausgrenzen oder gar befeinden.
 

Ich wünsche Euch:

 

Macht etwas aus Eurem Leben!
Achtet alle Menschen!
Erhaltet unseren Planeten!
Und bemüht Euch, am Frieden in der Welt mitzuarbeiten!