CURT BEHRENS                       home

Gern gesehn auf jeder Feier
ist der Liebling aller Fraun,
Haarpomade und Zweireiher,
ist er lieblich anzuschaun.

Immer weltmännisch verbindlich,
elegant, stets Kavalier.
Nur, dass ihm die Reife fehlte.
Tröst' Dich, Curt, wir baun auf Dir!

 

1950

2004

Vorweg die Anekdote:

Aus der Schulzeit in der Armgardstraße erinnere ich mich, dass ich den lieben Walter (Blume) aus dem mit Eisschollen
bedeckten Kuhmühlenteich gezogen habe. Er war von einer Scholle, auf der wir spielten, abgerutscht und kam von allein
nicht wieder hoch, da er seine Schultasche nicht loslassen wollte. Dann mussten wir alle mit dem klitschnassen Jungen zu
ihm nach Hause, damit das heilige Donnerwetter nicht allzu stark wurde. Erinnert er sich auch noch?

Mein Zwillingsbruder Otto ist im Krieg gefallen und liegt bei Hameln auf einem Kriegsgräber-Friedhof. Mein jüngster Bruder Oswald starb 1997 an Krebs.

Was meinen Lebenslauf betrifft, so verlief er ausgesprochen hanseatisch. Nach Klippschule, Gymnasium, Ausbombung, KLV (Steinhübel), Arbeits- und Wehrdienst, kaufmännischer Lehre, Eintritt in die und spätere Übernahme der 1890 von meinem Patenonkel gegründeten Firma meines Vaters als CIF-Agent und Makler für Drogen, Vegetabilien und Lackrohstoffe mit Verbindungen "All over the world", täglich an der Hamburger Warenbörse mit anschließender Tasse Kaffee in der ,,Cremon-Insel". Dieser Kreis, bzw. die noch Lebenden, treffen sich noch heute regelmäßig einmal im Monat.

1953 Hochzeit mit Marie, geb. Frankendahl-Kleßen, genannt Mule. 1955 wurde unser Sohn Tobias geboren, 1961 die
Tochter Christine. Beide haben zwei Kinder, sodass unsere vier Enkel (3 Jungs, 1 Mädchen) zwischen 21 und 7 Jahren
uns viel Freude bereiten.

Mit Hans-Joachim Kischkat habe ich einige Jahre zusammen Hockey und Tennis bei der Sportabteilung der Shell gespielt.
Beide Kinder spielten ebenfalls Hockey, und das sehr erfolgreich. Tobias spielte vielfach in der Jugend- und Herrennationalmannschaft, Christine wurde mit Bayer Leverkusen 5 mal Deutscher Meister im Feld- und/oder
Hallenhockey. Auf Grund der Beteiligung der Kinder sind auch wir viel in Deutschland herumgekommen, was immer viel
Spaß gemacht hat.

Nach Beendigung des Berufslebens habe ich meine inzwischen 2 Firmen verkauft und lebe jetzt mit meiner Frau, als so
genannter Ruheständler, nach wie vor in meiner Heimatstadt Hamburg.

Wir fahren hin und wieder auf die ,,Datscha" (alter denkmalgeschützter niedersächsischer Resthof) von Tobias, in der
Nähe von Bad Bederkesa oder nach Königsdorf bei Köln zu unserer Tochter und ihrer Familie. Von hieraus gibt's dann
auch nicht selten einen Ausflug nach Herxheim zu Kischkats.

Ansonsten Treffen wir uns dann und wann mit Wamsi, also Jürgen Christmann und Frau. Von Otto Gluth, zu dem wir
immer sehr guten Kontakt hatten, wissen wir z.Zt. leider nichts genaues mehr, außer, dass er verwitwet und sehr krank ist.
Er lebt wohl inzwischen in einer Klinik oder in einem Altenheim.

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