MÖLLER und HAASE

  home

Möller ging nach Paris um sich der Geruchstheorie zu widmen. Von dort ging er mit dem US Army Programm, dass schon Werner von Braun in die USA gebracht hatte, an ein Army Laboratorium in New Jersey. Er arbeitete an Molekülschwingungen, die für das Global Positioning System von Interesse waren.
Haase ging, mit Empfehlung von Prof. Raether zum Bell Telefone Laboratorium in New Jersey.

Nach einiger Zeit machte die (kleine) Fairleigh Dickinson University in New Jersey (10 000 Studenten) Möller ein Angebot, ein Forschungslaboratorium aufzubauen. Die in Aussicht gestellten Forschungsmöglichkeiten und Geldmittel waren einfach einmalig, und in der Tat konnte er auch nach einigen Jahren nachweisen, dass seine Geruchstheorie nicht stimmte.( 2 Mediziner erhielten 2001 einen Nobelpreis für Geruchsforschung).
Als ein Festkörperphysiker gesucht wurde, fragte er Haase, der dann ebenfalls Prof. an der
Fairleigh Dickinson University wurde.
Die beiden deutschen Physikprofessoren wurden häufig verwechselt, sie unterschieden sich eigentlich nur darin, dass der eine verheiratet war und der andere nicht.

Haase und drei seiner Studenten untersuchten mit Hilfe von Röntgenstrahlen Versetzungen in Festkörpern. Einer der Studenten (Gregg Olsen) benutzte das Erlernte, und gründete, mit Forschungsgeldern der Regierung, eine eigene Firma. Er war erfolgreich, verkaufte die erste Firma; und als er in der zweiten arbeitete, besuchte Möller ihn einmal. Man sprach über die Fairleigh Dickinson University, die Forschungsarbeit dort, und er sagte, dass er von zwei Physik-Professoren, Lee Gildard und Oswald Haase, das gelernt hätte, mit dem er so viel Erfolg gehabt habe.

Jahre vergingen, Gregg Olsens Erfolg wuchs. Eines Tages verkaufte er auch seine zweite Firma, wurde steinreich und - Astronaut.  

Während einer seiner großen Himmelstouren muss er die Idee gehabt haben, der Universität fünf Millionen Dollar zu stiften, mit der Auflage, sich bei seinen Lehrern Lee Gildard und Oswald Haase bedanken zu dürfen: Man solle die Engineering School nach ihnen nennen.

 

Oswald Haase 2006