FRANZ VOLLMER                                     home

geboren am 22. August 1927 in Hamburg, Billstrasse 9
5 Geschwister
4 Grundschuljahre in der Privatschule Hoffmann in der Petkumstraße;
dann Realgymnasium Armgartstraße.

1945

1999

8.12.1940 - 6.6.1942 Kinderlandverschickung in Seiffen/Erzgebirge, Nußknackerbaude.
Nach Bombenschäden an der Schule Armgartstraße wenige Monate in der Schule
Averhoffstraße.
28. Juli 1943 Ausbombung mit Haus und Hof und der Kohlenhandelsfirma Emil
Vollmer. Personen alle lebend davongekommen.
Ab August 1943 Schule in Eutin. Marineflakhelfer. Entlassung mit Mittlerer Reife.
1944 - 1947 landwirtschaftliche Ausbildung in Angeln. Unterbrechung der Ausbildung
durch Arbeitsdienst - Scharlachepidemie - Militärdienst in Esbjerg/DK - Internierung
bei Büsum bis Juli 1945.
April 1947 Neuanfang der Firma H. Holst / Emil Vollmer, Kohle und Heizöl in Hamburg-
Blankenese. Ausbildung zum Kaufmann in Abendkursen.
31.12.1992, mit 65 Jahren, Auflösung meiner Firma. - Rentner.
1956 Heirat mit Süster Hamkens aus Husum (6 Geschwister: alles Mädchen)
3 Kinder:
Gisbert 1957, Informatiker, München, 4 Kinder
Brigitte, 1959, Buchhändlerin, Kiel, verh. Reimann, keine Kinder
Jens, 1962, selbständiger Fotograf ("Jenkins Fotografie") in Blankenese, 3 Kinder
Wir wohnen in Blankenese in einem Haus, das seit 1895 in Familienbesitz ist, mit Blick
auf Elbe und Süllberg.
Durch meine langjährige berufliche Tätigkeit in Blankenese bin ich in der
Kirchengemeinde und vielen Vereinen ehrenamtlich tätig. Dem Blankeneser
Bürgerverein gehöre ich seit 50 Jahren an. Im Jahr 2001 erhielt ich von der Stadt die
"Medaille für treue Arbeit im Dienste des Volkes".
Anmerkungen zur Kinderlandverschickung:
Auf unserem Weg zur Schule holten wir uns manchmal beim Bäcker Hefeklumpen.
Im Magen ging die Hefe auf und wir wurden satt.
Es wurden Wettbewerbe für die ordentlichsten Zimmer ausgeschrieben. Da ich sehr
ordnungsliebend war und bin, bekam unser 6er Zimmer des öfteren Preise. Ich bekam
von meinen Eltern Besen, Handfeger und Schaufel geschickt!
Meine Zimmergenossen waren Kaufmann, Sittel, Schulze, Stolzenbach und ???
Einen besonderen Eindruck machten wir in unserem Dorf mit unserem Musikzug.

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